Fragen & Antworten

FAQ

Wichtige Grundlagen zu Schneelast, Dachlast und Stauwasser-Risiko - auf einen Blick.

Haben Sie eine Frage, die wir hier nicht beantworten?

Antworten zu Schneelast, Sensorik & Sicherheit.

  • Wie kann man das Gewicht von Schnee oder Schneelast berechnen?

    Schneelast wird in kg pro Quadratmeter angegeben und hängt stark von Schneeart (Pulverschnee, Nassschnee, Eis) und Wassergehalt ab. Faustregel: 10 cm Neuschnee = ~10 kg/m², 10 cm Pappschnee = bis zu 40 kg/m². Unser Monitoring misst die echte Last direkt am Dach - ohne Schätzung.

  • Wann ist das Dach durch Schneelast gefährdet?

    Sobald die zulässige Schneelast nach DIN EN 1991-1-3 / DIN EN 1991-1-7 überschritten wird. Diese Werte sind regional unterschiedlich (Schneelastzonen 1-3) und hängen von der Dachform, der Statik und der Bauart ab. snowcontrol alarmiert, bevor die zulässige Last erreicht ist.

  • Was ist Stauwasser und warum ist es gefährlich?

    Stauwasser entsteht, wenn Regen oder Tauwasser nicht zügig abfließt - z. B. bei verstopften Dachabläufen, Eis-Dämmen oder zu flacher Dachneigung. 1 cm stehendes Wasser entspricht ~10 kg/m². Stauwasser ist eine der häufigsten Ursachen für Dacheinstürze außerhalb der Wintersaison.

  • Wie wird snowcontrol installiert?

    Die Sensoren werden in Repräsentativ-Positionen auf dem Dach montiert (kurze Schraubverbindung, keine Dachhaut-Durchdringung notwendig). Die Übertragung erfolgt drahtlos zur Auswerteeinheit im Gebäude. Die Inbetriebnahme dauert je nach Dachgröße einen halben bis ganzen Arbeitstag - durch zertifizierte Partner.

  • Wie sieht der Alarm aus?

    Sobald ein Schwellwert erreicht ist, alarmiert snowcontrol auf vier Wegen: visuell am Display, akustisch im Gebäude, per SMS und per E-Mail. Zusätzlich gibt es ein optionales Live-Dashboard für mehrere Standorte und Sprach-Alarmierung über das Datenportal.

  • Welche Gebäude profitieren am meisten?

    Großflächige Flachdächer und leichte Dachkonstruktionen: Logistikhallen, Produktionsgebäude, Sporthallen, Reithallen, landwirtschaftliche Hallen, Photovoltaik-Dächer und Bauten in den Schneelastzonen 2 und 3. Bei kritischen Dachgeometrien (Innenmulden, Lichtkuppeln) ist die Sensorzahl entsprechend höher.

  • Was passiert bei Stromausfall?

    Die Auswerteeinheit hat eine integrierte USV mit mehreren Stunden Notlauf. Sensorbatterien halten je nach Modell 5-10 Jahre. Bei Komplett-Ausfall einer Komponente meldet das System einen Geräte-Fehler an die hinterlegten Kontakte - keine stillen Ausfälle.

  • Ist snowcontrol versicherungs- und gutachterrelevant?

    Ja. Mehrere Sachversicherer akzeptieren snowcontrol als Risikominderungsmaßnahme und gewähren Beitragsreduktionen. Die Messprotokolle sind als Dokumentations-Grundlage für Sachverständigen-Gutachten anerkannt. Sprechen Sie uns für Ihre konkrete Versicherung an.